Kurz gesagt: Für den Einstieg sind ein bis zwei Reformer Classes pro Woche ein guter Rhythmus. Wer schon länger dabei ist, trainiert oft zwei- bis dreimal pro Woche und plant zwischen fordernden Einheiten einen freien Tag ein. Wichtiger als die genaue Zahl ist, dass du über Wochen dranbleibst: Eine Class pro Woche, die du wirklich machst, ist mehr wert als drei geplante, die ausfallen. Die WHO empfiehlt Erwachsenen muskelkräftigende Aktivitäten an mindestens zwei Tagen pro Woche – Reformer Pilates kann einer dieser Tage sein. Wenn du daneben noch anderen Sport machst, zählt die Woche als Ganzes.
Als Einsteiger:in: ein- bis zweimal pro Woche
In den ersten Wochen geht es vor allem darum, das Gerät kennenzulernen: Federn, Fußstange, Schlaufen, Atmung und Tempo. Das braucht Wiederholung. Bei zwei Classes pro Woche liegen zwischen den Terminen nur wenige Tage, und du knüpfst beim nächsten Mal an, statt neu anzufangen. Eine Class pro Woche funktioniert genauso, du brauchst dann nur etwas mehr Geduld, bis die Abläufe sitzen.
Zwei Classes pro Woche sind für den Anfang ein guter Richtwert: So hast du Zeit, nach jeder Class nachzuspüren, wie sie sich angefühlt hat, und das in die nächste mitzunehmen. Wie der Einstieg genau abläuft, beschreiben wir im Beitrag Ist Reformer Pilates für Anfänger geeignet?
Regelmäßig dabei: zwei- bis dreimal pro Woche
Wenn die Grundlagen sitzen, lohnt es sich, die Classes bewusst zu mischen, statt dreimal dasselbe zu machen. Alle Classes dauern 50 Minuten, in den Reformer Classes trainieren höchstens zwölf Personen.
- Whole Body und Peach Pump: für alle Level geeignet und für die meisten Wochen eine gute Basis.
- Functional Strength: kraftorientiert und mit höchstens sechs Personen besonders klein. Passt gut als eine von zwei oder drei Classes pro Woche.
- Core Flow: unsere anspruchsvollste Class für Fortgeschrittene. Sinnvoll, wenn du dich auf dem Reformer sicher bewegst – nicht als Einstieg.
- Mat Pilates: ohne Gerät, mit höchstens acht Personen und auch auf Englisch. Eine gute Ergänzung zu den Reformer Classes – ohne Gerät, aber genauso fordernd.
Alle Formate im Überblick findest du unter Classes, die aktuellen Termine im Kursplan.
Pausentage einplanen
Freie Tage gehören zu einem guten Wochenplan dazu. Eine einfache Faustregel: Zwischen zwei fordernden Einheiten, etwa Core Flow und Functional Strength, liegt ein Tag ohne intensives Training. Zwei Classes an aufeinanderfolgenden Tagen sind nicht falsch – dann aber besser zwei unterschiedliche, zum Beispiel eine Reformer Class und Mat Pilates.
Achte auch darauf, wie du dich vor der Class fühlst. An einem müden Tag kannst du die Intensität über Federn und Bewegungsumfang herunterfahren. Sag den Trainer:innen vorher Bescheid, dann bekommst du passende Varianten gezeigt.
Reformer Pilates mit anderem Sport kombinieren
Viele kommen zusätzlich zu Laufen, Radfahren, Krafttraining oder Mannschaftssport zu uns. Dann zählt die ganze Woche, nicht nur die Zeit im Studio.
- Ausdauersport: Ein bis zwei Reformer Classes pro Woche lassen sich gut zwischen Lauf- oder Radeinheiten legen.
- Krafttraining im Gym: Hier reicht oft eine Reformer Class pro Woche als Ergänzung. Leg Functional Strength nicht direkt hinter einen schweren Trainingstag.
- Mannschaftssport: Wähl für die Class einen Tag ohne Training oder Spiel.
Wenn du unsicher bist, ob Reformer oder Matte besser in deine Woche passt, hilft dir unser Beitrag Reformer oder Matte: Was ist der Unterschied?
Wie ein realistischer erster Monat aussieht
So könnte dein erster Monat bei uns aussehen – als Orientierung, nicht als Pflichtprogramm:
- Woche 1: Introduction. Du lernst das Gerät, die Grundpositionen und die Sicherheitsregeln kennen.
- Woche 2: ein- bis zweimal Foundations. Die Grundübungen wiederholen sich, und du bekommst ein Gefühl für die Federn.
- Woche 3: Foundations und eine erste Class Whole Body oder Peach Pump.
- Woche 4: zwei Classes nach Wahl aus Foundations, Whole Body und Peach Pump.
Das sind etwa sechs bis acht Classes im ersten Monat. Danach weißt du meist gut, welche Formate dir liegen und welcher Rhythmus in deinen Alltag passt. Core Flow und Functional Strength kommen in der Regel erst später dazu.
Wie das zu unseren Pässen passt
Bei uns kostet jede Class einen Credit, und alle Pässe sind drei Monate gültig. Drei Monate sind rund 13 Wochen – damit lässt sich einfach rechnen:
- Einmal pro Woche: etwa 12 bis 13 Credits in drei Monaten.
- Zweimal pro Woche: etwa 24 bis 26 Credits.
- Dreimal pro Woche: etwa 36 bis 39 Credits.
Plane Urlaub und volle Wochen realistisch ein und wähl lieber einen Pass, den du sicher aufbrauchst. Welche Pässe es gibt, findest du unter Preise.
Fazit
Für den Anfang sind ein bis zwei Reformer Classes pro Woche ein guter Rhythmus, später oft zwei bis drei. Plane freie Tage ein, mische unterschiedliche Classes und betrachte deine Woche als Ganzes, wenn du noch anderen Sport machst. Entscheidend ist ein Rhythmus, den du über Monate halten kannst.
Bereit für den Einstieg? Mit dem Core Starter bekommst du als Neukund:in drei Reformer Classes zum Kennenlernen. Was dich beim ersten Mal erwartet, liest du unter Deine erste Class, freie Termine findest du im Kursplan.
Quellen
- WHO, Regionalbüro für Europa (2025): Everyday actions for better health – WHO recommendations.
- WHO: Physical activity.